Gemeinsam raus ins Leben …

In der Peer-Gruppe „Leinen los“ treffen sich junge Menschen mit Beeinträchtigung.
Sie sprechen dort über ihre Zukunft und ihre Wünsche.
Dabei tauschen sie ihre Vorstellungen vom Leben aus.

Gemeinsam raus ins Leben …

In der Peer-Gruppe Leinen los treffen sich junge Menschen mit Beeinträchtigung.
Sie sprechen dort über ihre Zukunft und ihre Wünsche.
Dabei tauschen sie ihre Vorstellungen vom Leben aus.

Eine Gruppe von vier Personen in einem Innenraum. Die Person ganz links schaut in die Kamera und lacht, die anderen drei sind unscharf im Hintergrund zu sehen.
Ein Man in weißem T-Shirt schneidet ein Holunderblüte ab, im Hintergrund schauen zwei Frauen zu.

Peer-Gruppe ist ein schweres Wort:

Eine Peer-Gruppe ist eine Gruppe von Menschen.
Alle Menschen in der Gruppe sind ungefähr gleich alt.
Sie haben auch ähnliche Interessen.
Man fühlt sich der Gruppe zugehörig.
In einer Peer-Gruppe verstehen sich die Menschen gut.
Sie können gut miteinander reden.
Sie helfen sich gegenseitig.

Die Gruppe bespricht wichtige Fragen:

  • Wo möchte ich wohnen?
  • Will ich allein leben oder mit anderen zusammen
  • Welche Arbeit passt zu mir?
  • Was will ich in meiner Freizeit machen?
  • Mit welchen Menschen möchte ich Zeit verbringen?

Wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärken uns dabei gegenseitig.
Außerdem erkunden sie zusammen ihre Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben.

Linienzeichnung von drei Personen

Wer kann mitmachen?

Der Kurs ist für junge Menschen mit Beeinträchtigung.
Es gibt 8 bis 12 Plätze.

Linienzeichnung eines Kalenders

Wann ist der Kurs?

Die Gruppe trifft sich 2 mal im Monat.
Außerdem gibt es 2 Wochenenden.
Das erste Wochenende ist zum Kennenlernen.
Das zweite Wochenende ist für die persönliche Zukunftsplanung.

Die nächste Gruppe startet im März 2027.

Linienzeichnung eines Portemonnais mit Münzen

Was kostet der Kurs?

Der Kurs kostet nichts.
Die Aktion Mensch fördert ihn.
Nur bei Ausflügen müssen Sie etwas bezahlen

Das Logo der Aktion Mensch
Linienzeichnung eines Bleistifts, das ein Kreuz auf einem Dokument macht

Wie melde ich mich an?

Ich melde mich verbindlich an.
Das bedeutet: Ich muss 1 Jahr lang mitmachen.
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Was machen wir genau?

Zusammen erwachsen werden

Die Gruppe „Leinen los“ begleitet junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Erwachsenwerden.
12 Teilnehmer treffen sich ein Jahr lang 2 mal im Monat.
Dabei tauschen sie sich über Fragen rund ums Erwachsenwerden aus.

5 Erwachsene unterstützen die Gruppe.
Sie bringen verschiedene Erfahrungen und Fähigkeiten mit.

Der Kurs beginnt mit einem Startwochenende.
An 2 Tagen lernen sich alle besser kennen.
Außerdem sprechen sie über ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen.
So wächst die Gruppe zusammen.

Die Gruppe trifft sich 2 mal im Monat.
Ein Treffen findet in einem Seminarraum in Graurheindorf statt.
Dort beschäftigen wir uns mit Fragen zum Erwachsenwerden.

Wir sprechen zum Beispiel über das Thema Wohnen.
Möchte ich ausziehen?
Wenn ja, wohin und mit wem?
Die Antworten sind bei jedem anders.

Außerdem geht es um Freundschaften und Liebesbeziehungen.
Weitere Themen sind Freizeitgestaltung und Arbeitssuche.
Bei diesen Treffen planen wir auch gemeinsame Ausflüge.
Danach besprechen wir zusammen, wie es war.

Zwei Männer unterhalten sich beim Spazierengehen im Park.

Unterwegs mit Bus und Bahn

Einmal im Monat machen wir einen Ausflug.
Wir fahren mit Bus und Bahn.
So lernen wir ganz nebenbei den öffentlichen Nahverkehr kennen.

Wir besuchen verschiedene Orte.
Zum Beispiel eine inklusive Wohneinrichtung in Köln.
Oder die Pauke-Disco in Bonn.

Außerdem gehen wir zu Beratungsstellen.
Dort erfahren wir mehr über andere Themen.
Zum Beispiel über Liebe und Sexualität.

Bei den Ausflügen machen wir auch Fotos.
Damit kann jeder sein eigenes Fotobuch vom Kurs gestalten.

Kurs-abschluss

Jeder Kurs endet mit einem Wochenend-Seminar.
Es findet in einer Bildungsstätte in der Nähe statt.
Für manche Teilnehmer ist es das erste Mal alleine von zu Hause weg.

An diesem Wochenende besprechen wir ausführlich, was wir im Kurs erlebt haben.
Außerdem lernen wir uns persönlicher kennen.
Wir schauen auf unsere Stärken und Fähigkeiten.

Dann überlegen wir gemeinsam, welche nächsten Schritte jeder für sich machen möchte.
Am Ende treffen wir uns zusammen mit den Eltern.
Sie bekommen einen Einblick in den Kurs.
Dabei können sie auch ihre eigene Sicht einbringen.

Nach dem einjährigen Projekt können wir uns auch weiterhin treffen und austauschen.
Dafür gibt es den Stammtisch „Kurs halten“.

Drei Personen sitzen an einem Tisch und betrachten gemeinsam Fotos, die in Alben kleben und auf dem Tisch ausgebreitet sind. Sie befinden sich in einem hellen Raum mit Pflanzen und Fenstern.

Nach dem Projekt

Kurs halten, dranbleiben und Pommes essen

Nach dem Projekt „Leinen los“ gibt es einen Stammtisch für Ehemalige.
Er heißt „Kurs halten“.
Dort treffen sich die früheren Teilnehmer einmal im Monat.

Das Treffen findet in einem Bonner Restaurant statt.
Bei Pommes und einem Getränk tauschen sich alle aus.
Sie erzählen von Erlebnissen in der Schule oder bei der Arbeit.
Das können Probleme sein, aber auch Erfolge.
Außerdem sprechen sie über Ferien und Freizeit.

Einige kennen den Weg zum Restaurant mittlerweile gut.
Deshalb kommen sie selbstständig mit Bus, Bahn oder Fahrrad dorthin.

Eindrücke

MEINUNGEN zum PROJEKT

PROJEKTBESCHREIBUNGEN

Das sind die „Leinen los“ – Gruppen

Die aktuelle Gruppe ist bereits die dritte „Leinen-los“ Gruppe.
Wir sind 12 junge Menschen zwischen 17 und 27 Jahren.
Die Hälfte von uns ist männlich, die andere Hälfte weiblich.

Wir machen ganz unterschiedliche Dinge.
Viele gehen noch zur Schule oder zum Berufskolleg.
Eine Teilnehmerin arbeitet in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung.
Ein Teilnehmer ist Müllwerker.

Wir kommen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.
Alle von uns haben eine Beeinträchtigung.
Außerdem stehen wir alle am Übergang zum Erwachsenwerden.
Das verbindet uns.

Die Teilnehmer unserer Kurse sind alle unterschiedlich.
Deshalb waren auch die bisherigen Kurse bunt und vielfältig.

Sie war besonders, weil alles neu war.
Die Teilnehmer und Begleiter sammelten gemeinsam erste Erfahrungen.
Sie probierten aus, was im Kurs gut funktioniert.
Der erste Ausflug ging in den Godesburger. Er dauerte viel länger als geplant.
Aber die Gruppe lernte schnell, wie viel Zeit sie für verschiedene Dinge braucht.
11 junge Menschen zwischen 17 und 23 Jahren nahmen am Kurs teil.
Viele kannten sich schon vorher aus der Schule, vom Fußball oder aus anderen Vereinen.

Die Gruppe bestand vor allem aus Männern.
Aber die zwei Mädchen in der Gruppe behaupteten sich gut.
Die meisten Teilnehmer haben das Downsyndrom.
Die Gruppe wuchs immer fester zusammen.
Sie genoss alle Treffen und Ausflüge sehr.

Die Gruppe besuchte mehrere Discos in Siegburg und Bonn.
Außerdem schaute sie sich eine inklusive Wohneinrichtung in Köln an.
Dort leben Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Bei mlg wohnen besichtigten sie Paarwohnungen und Einzelappartements.
Die Gruppe kochte viel zusammen und ging Eis essen.
Außerdem besuchte sie die Beratungsstelle pro familia.
Sie ging auch zur Peer-Beratung der KoKoBe.
Dort beraten Menschen mit Behinderung andere Menschen mit Behinderung.
Der Kurs endete mit einem Wochenende im AZK in Königswinter.

Der Kurs ging vielen zu schnell vorbei. Deshalb wollten sich alle weiter treffen.
So entstand der Stammtisch „Kurs halten“ als Folgeangebot.

Er war auch besonders, aber anders als der erste.
Der Kurs hatte schon Erfahrung und feste Abläufe von der ersten Gruppe.
Und die Ausflugsziele wurden vielfältiger.

11 junge Menschen zwischen 16 und 20 Jahren nahmen am Kurs teil.

Die Gruppe unternahm viele Ausflüge. Fast genauso wie die 1. Gruppe.
Dazu besuchte sie das inklusive Restaurant „Wo ist Tom?“ in Köln.
Außerdem ging sie noch ins Theater und bekam eine Führung im LVR-Museum.
Die Teilnehmer arbeiteten auch im Garten und lernten Trommeln.
Ein Ausflug führte zum Martinsbasar des Eichhofs.
Dort konnten sie auch die Werkstatt besichtigen.

Eine Teilnehmerin war bereits aus ihrem Elternhaus ausgezogen.
Wir besuchten sie dann in ihrem Wohnheim in Rheinbach.

Auch diesmal endete der Kurs mit einem Abschlusswochenende.
Es fand diesmal im CJD in Bonn statt.

Bald treffen sich die beiden Gruppen beim Stammtisch „Kurs halten“.
Dort lernen sie sich kennen.

Kontakt

Haben Sie Fragen? Dann melden Sie sich gerne bei mir.

Porträtfoto von Thomas BaumannPorträtfoto von Thomas BaumannPorträtfoto von Thomas Baumann

Thomas Baumann

Projektkoordination

LEBEN GESTALTEN, mlg wohnen gGmbH
An der Rheindorfer Burg 24, 53117 Bonn

Das Team

Gruppenfoto von fünf Personen, die mit ihren Händen ein Herz formen
Gruppenfoto von fünf Personen, die mit ihren Händen ein Herz formen

Max Recht

wurde 1994 geboren.

Er arbeitet auch noch als Alltagsassistenz. Er hilft also Menschen im Alltag.
Max hat selbst eine geistige Behinderung, genau wie die Teilnehmer.

Jean Geimer

wurde 1989 geboren.

Er hat Religionswissenschaft studiert.
Er wohnt in einer inklusiven Wohngemeinschaft. Dort leben Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Thomas Baumann

wurde 1978 geboren.

Er ist Sozialpädagoge.
Vorher hat er bei mlg wohnen im Bereich Wohnen gearbeitet.

Katharina Lennartz

wurde 1981 geboren.

Sie hat bereits als Förderschullehrerin gearbeitet.
Außerdem arbeitet sie in einem Bioladen.

Klara Lenz

wurde 2008 geboren.

Sie geht noch zur Schule.
Sie ist genauso alt wie die Kursteilnehmer.

Jean Geimer

wurde 1989 geboren.

Er hat Religionswissenschaft studiert.
Er wohnt in einer inklusiven Wohngemeinschaft. Dort leben Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.

Max Recht

wurde 1994 geboren.

Er arbeitet auch noch als Alltagsassistenz. Er hilft also Menschen im Alltag.
Max hat selbst eine geistige Behinderung, genau wie die Teilnehmer.

Thomas Baumann

wurde 1978 geboren.

Er ist Sozialpädagoge.
Vorher hat er bei mlg wohnen im Bereich Wohnen gearbeitet.

Katharina Lennartz

wurde 1981 geboren.

Sie hat bereits als Förderschullehrerin gearbeitet.
Außerdem arbeitet sie in einem Bioladen.

Klara Lenz

wurde 2008 geboren.

Sie geht noch zur Schule.
Sie ist genauso alt wie die Kursteilnehmer.