Gemeinsam raus ins Leben …
In der Peer-Gruppe „Leinen los“ treffen sich junge Menschen mit Beeinträchtigung.
Sie sprechen dort über ihre Zukunft und ihre Wünsche.
Dabei tauschen sie ihre Vorstellungen vom Leben aus.
Gemeinsam raus ins Leben …
In der Peer-Gruppe Leinen los treffen sich junge Menschen mit Beeinträchtigung.
Sie sprechen dort über ihre Zukunft und ihre Wünsche.
Dabei tauschen sie ihre Vorstellungen vom Leben aus.

Peer-Gruppe ist ein schweres Wort:
Eine Peer-Gruppe ist eine Gruppe von Menschen.
Alle Menschen in der Gruppe sind ungefähr gleich alt.
Sie haben auch ähnliche Interessen.
Man fühlt sich der Gruppe zugehörig.
In einer Peer-Gruppe verstehen sich die Menschen gut.
Sie können gut miteinander reden.
Sie helfen sich gegenseitig.
Die Gruppe bespricht wichtige Fragen:
- Wo möchte ich wohnen?
- Will ich allein leben oder mit anderen zusammen
- Welche Arbeit passt zu mir?
- Was will ich in meiner Freizeit machen?
- Mit welchen Menschen möchte ich Zeit verbringen?
Wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärken uns dabei gegenseitig.
Außerdem erkunden sie zusammen ihre Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben.
Wann ist der Kurs?
Die Gruppe trifft sich 2 mal im Monat.
Außerdem gibt es 2 Wochenenden.
Das erste Wochenende ist zum Kennenlernen.
Das zweite Wochenende ist für die persönliche Zukunftsplanung.
Die nächste Gruppe startet im März 2027.
Was kostet der Kurs?
Der Kurs kostet nichts.
Die Aktion Mensch fördert ihn.
Nur bei Ausflügen müssen Sie etwas bezahlen
Wie melde ich mich an?
Ich melde mich verbindlich an.
Das bedeutet: Ich muss 1 Jahr lang mitmachen.
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Was machen wir genau?
Zusammen erwachsen werden
Die Gruppe „Leinen los“ begleitet junge Menschen mit Beeinträchtigung beim Erwachsenwerden.
12 Teilnehmer treffen sich ein Jahr lang 2 mal im Monat.
Dabei tauschen sie sich über Fragen rund ums Erwachsenwerden aus.
5 Erwachsene unterstützen die Gruppe.
Sie bringen verschiedene Erfahrungen und Fähigkeiten mit.
Der Kurs beginnt mit einem Startwochenende.
An 2 Tagen lernen sich alle besser kennen.
Außerdem sprechen sie über ihre Wünsche, Ideen und Vorstellungen.
So wächst die Gruppe zusammen.
Die Gruppe trifft sich 2 mal im Monat.
Ein Treffen findet in einem Seminarraum in Graurheindorf statt.
Dort beschäftigen wir uns mit Fragen zum Erwachsenwerden.
Wir sprechen zum Beispiel über das Thema Wohnen.
Möchte ich ausziehen?
Wenn ja, wohin und mit wem?
Die Antworten sind bei jedem anders.
Außerdem geht es um Freundschaften und Liebesbeziehungen.
Weitere Themen sind Freizeitgestaltung und Arbeitssuche.
Bei diesen Treffen planen wir auch gemeinsame Ausflüge.
Danach besprechen wir zusammen, wie es war.

Unterwegs mit Bus und Bahn
Einmal im Monat machen wir einen Ausflug.
Wir fahren mit Bus und Bahn.
So lernen wir ganz nebenbei den öffentlichen Nahverkehr kennen.
Wir besuchen verschiedene Orte.
Zum Beispiel eine inklusive Wohneinrichtung in Köln.
Oder die Pauke-Disco in Bonn.
Außerdem gehen wir zu Beratungsstellen.
Dort erfahren wir mehr über andere Themen.
Zum Beispiel über Liebe und Sexualität.
Bei den Ausflügen machen wir auch Fotos.
Damit kann jeder sein eigenes Fotobuch vom Kurs gestalten.
Kurs-abschluss
Jeder Kurs endet mit einem Wochenend-Seminar.
Es findet in einer Bildungsstätte in der Nähe statt.
Für manche Teilnehmer ist es das erste Mal alleine von zu Hause weg.
An diesem Wochenende besprechen wir ausführlich, was wir im Kurs erlebt haben.
Außerdem lernen wir uns persönlicher kennen.
Wir schauen auf unsere Stärken und Fähigkeiten.
Dann überlegen wir gemeinsam, welche nächsten Schritte jeder für sich machen möchte.
Am Ende treffen wir uns zusammen mit den Eltern.
Sie bekommen einen Einblick in den Kurs.
Dabei können sie auch ihre eigene Sicht einbringen.
Nach dem einjährigen Projekt können wir uns auch weiterhin treffen und austauschen.
Dafür gibt es den Stammtisch „Kurs halten“.
Nach dem Projekt
Kurs halten, dranbleiben und Pommes essen
Nach dem Projekt „Leinen los“ gibt es einen Stammtisch für Ehemalige.
Er heißt „Kurs halten“.
Dort treffen sich die früheren Teilnehmer einmal im Monat.
Das Treffen findet in einem Bonner Restaurant statt.
Bei Pommes und einem Getränk tauschen sich alle aus.
Sie erzählen von Erlebnissen in der Schule oder bei der Arbeit.
Das können Probleme sein, aber auch Erfolge.
Außerdem sprechen sie über Ferien und Freizeit.
Einige kennen den Weg zum Restaurant mittlerweile gut.
Deshalb kommen sie selbstständig mit Bus, Bahn oder Fahrrad dorthin.
Eindrücke
PROJEKTBESCHREIBUNGEN
Das sind die „Leinen los“ – Gruppen
Die aktuelle Gruppe ist bereits die dritte „Leinen-los“ Gruppe.
Wir sind 12 junge Menschen zwischen 17 und 27 Jahren.
Die Hälfte von uns ist männlich, die andere Hälfte weiblich.
Wir machen ganz unterschiedliche Dinge.
Viele gehen noch zur Schule oder zum Berufskolleg.
Eine Teilnehmerin arbeitet in einer Werkstatt für Menschen mit Beeinträchtigung.
Ein Teilnehmer ist Müllwerker.
Wir kommen aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis.
Alle von uns haben eine Beeinträchtigung.
Außerdem stehen wir alle am Übergang zum Erwachsenwerden.
Das verbindet uns.
Die Teilnehmer unserer Kurse sind alle unterschiedlich.
Deshalb waren auch die bisherigen Kurse bunt und vielfältig.
Kontakt
Haben Sie Fragen? Dann melden Sie sich gerne bei mir.
Thomas Baumann
Projektkoordination
LEBEN GESTALTEN, mlg wohnen gGmbH
An der Rheindorfer Burg 24, 53117 Bonn
Das Team

Jean Geimer
wurde 1989 geboren.
Er hat Religionswissenschaft studiert.
Er wohnt in einer inklusiven Wohngemeinschaft. Dort leben Menschen mit und ohne Behinderung zusammen.
Max Recht
wurde 1994 geboren.
Er arbeitet auch noch als Alltagsassistenz. Er hilft also Menschen im Alltag.
Max hat selbst eine geistige Behinderung, genau wie die Teilnehmer.
Thomas Baumann
wurde 1978 geboren.
Er ist Sozialpädagoge.
Vorher hat er bei mlg wohnen im Bereich Wohnen gearbeitet.










